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Sommerkino in Amstetten


Die Veranstaltungsorte & Eintrittspreise:

- Pfarre St. Marien, Südtirolerstraße 1, 3300 Amstetten
Eintrittspreise: AK € 9,- für Erwachsene, AK € 7,- für Schüler, Lehrlinge & Studenten

Bei Schlechtwetter finden die Vorführungen im Pfarrsaal St. Marien statt.
An allen drei Tagen erhalten Sie mit dem Kauf Ihrer Eintrittskarte eine kleine kulinarische Aufmerksamkeit.

- REMISE Amstetten, Eggersdorferstraße 29, 3300 Amstetten
Eintrittspreise: VVK € 12,- oder AK € 14,-
Ermäßigt VVK € 9,- oder AK € 11,-

Kartenvorverkauf: Stadtgemeinde Amstetten, Kultur- und Tourismusbüro
Freie Platzwahl; Reservierung per E-Mail an <Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, zum Ansehen müssen Sie in Ihrem Browser JavaScript aktivieren.>.

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Das Sommerkino-Programm als PDF-Download

Liebe möglicherweise-Liebe möglicherweise
Liebe möglicherweise Zoom

Liebe möglicherweise

Mi., 18.07., 18.30 Uhr im Pfarrsaal St. Marien
Drehbuch u. Regie: Michael Kreihsl, Österreich, 2016, 89 min.

Der Episodenfilm "Liebe möglicherweise" ist eine feine Abhandlung über das Wesen der Liebe. Das sorgfältig zusammengestellte Schauspielerensemble ist hochkarätig: Otto Schenk, Christine Ostermayer, Gerti Drassl ...

Es geht um unterschiedliche Schicksale von Menschen in einer Großstadt und ihren Schwierigkeiten, miteinander zu kommunizieren. Sie alle teilen die Sehnsucht nach Nähe und ihre Unfähigkeit dazu. Eine Kette von glücklichen und unglücklichen Augenblicken führt diese Menschen zusammen und wieder auseinander, wie Atome, die sich für eine Zeit mit anderen verbinden, um sich dann wieder zu trennen.

Der Regisseur: „In dieser Dramaturgie der Unentschiedenheit, des Zweifelns, Zauderns und der Sehnsucht nach Befreiung beschreibe ich unterschiedliche Charaktere. Diese Menschen sind einsam, manche verzweifelt, aber auch leicht wieder von ihrem Elend abzulenken; sie sind verhärtet, nicht versteinert. Manche wissen, und sie tun nicht. Manche wollen sich ändern, aber nur fast ...“

„…Kreihsl liebt seine Figuren und auch ihre Ambivalenz zwischen Glück und Unglück, die er sehr fein dosiert inszeniert.“
WIENER ZEITUNG

„Ein sehenswerter kleiner Film der kleinen Alltagsbeobachtungen.“
FALTER

„Der Film fängt dort an, wo die Sprache aufhört, wo geschwiegen, ignoriert, bedrängt, bestraft wird durch Nichttun, durch eine Ohnmacht und Macht.“
Michael Kreihsl und David Striesow im Interview mit dem NEUEN VOLKSBLATT

Foto: © WEGA-Film

FILMTRAILER
Was werden die Leute sagen-Was werden die Leute sagen
Was werden die Leute sagen Zoom

Was werden die Leute sagen

Mi., 18.07., ca. 21.15 Uhr im Pfarrgarten St. Marien (Open Air)
Drehbuch u. Regie: Iram Haq, D/N/S, 2017, 106 min.

"Was werden die Leute sagen" ist ein überzeugendes, preisgekröntes Coming-of-Age-Drama, ein Film über Liebe und Courage und darüber, seinen eigenen Weg zu finden.

Die fünfzehnjährige Nisha lebt ein Doppelleben. Zu Hause gehorcht sie strikt den Traditionen und Werten ihrer pakistanischen Familie, aber draußen verhält sie sich wie ein ganz normaler norwegischer Teenager. Doch als ihr Vater sie mit ihrem Freund
erwischt, kollidieren diese beiden Welten brutal.
Nisha wird von ihren Eltern gekidnappt und nach Pakistan gebracht. Dort hat sie zunächst Angst und fühlt sich als Fremde. Aber Stück für Stück entdeckt sie das Land und die Kultur ihrer Familie für sich.

Die Regisseurin Iram Haq hat norwegisch-pakistanische Wurzeln und erzählt hier nach ihrer eigenen Geschichte ein sehr bewegendes Drama über eine Tochter, die zwischen den Kulturen steht: „Ich wollte meine Geschichte in einer klugen und vernünftigen Weise erzählen, in einer Weise, in der das Mädchen Nisha nicht nur als Opfer und ihre Eltern nicht nur als Täter erscheinen. Ich wollte die unmögliche Liebesgeschichte zwischen Eltern und ihrem Kind erzählen, eine Geschichte, die kein glückliches Ende haben kann, solange die Kluft zwischen den Kulturen so tief ist.“

„Ein Film voller Freude, reiner Menschlichkeit und elektrisierender Spannung.“
The Film Corner

„Dieser Film trifft beides: Das Herz und den Kopf!“
Cinema

Foto: Polyfilm Filmverleih

FILMTRAILER
L’Animale-L’Animale
L’Animale Zoom

L’Animale

Do., 19.07., 18.30 Uhr im Pfarrsaal St. Marien
Drehbuch u. Regie: Katharina Mückstein, Österreich, 2018, 100 min.

Das Coming-of-Age-Drama "L’Animale" ist ein Film über die widersprüchlichen Kräfte, die in uns walten: Begehren, Leidenschaft, Vernunft.

Die 18-jährige Mati (Sophie Stockinger) steht wenige Wochen vor ihrer Matura.
Sie ist als einziges weibliches Mitglied einer Motorradgang eine der Checkerinnen im Ort und hat als Tochter der Tierärztin
(Kathrin Resetarits) auch den Weg zum Studium der Veterinärmedizin vor Augen. Eigentlich läuft alles auf Schiene.
Und dennoch ändern sich die Dinge.

Plötzlich ist Mati nicht mehr so sicher, ob die Arbeit mit Tieren wirklich das Richtige für sie ist. Und als ihr bester Freund Sebastian mit einem Mal mehr als nur Freundschaft will, ist sie irritiert. Schließlich tritt auch noch Carla in ihr Leben – und Mati beginnt, sich erstmals für ein anderes Mädchen zu interessieren.

"L’Animale", der Titel des Films, bezieht sich auf das gleichnamige Lied des italienischen Sängers Franco Battiato aus dem Jahr 1985. „Battiato singt vom Tier in sich, betrachtet es aber nicht als etwas Triebgesteuertes, sondern viel mehr als etwas Intuitives, etwas komplett Authentisches, das sich nicht verstellen kann. Er wirft auch einen ironischen Blick auf das Tier, weil es ständig etwas will, was er aber nicht will oder nicht wollen soll. Zugleich weiß er, dass das Tier sich am Ende immer durchsetzt“, so die Regisseurin.

Foto: lanimale.com © E.Okazaki

FILMTRAILER
Madame Aurora und der Duft von Frühling-Madame Aurora und der Duft von Frühling
Madame Aurora und der Duft von Frühling Zoom

Madame Aurora und der Duft von Frühling

Do., 19.07., ca. 21.15 Uhr im Pfarrgarten St. Marien (Open Air)
Drehbuch u. Regie: Blandine Lenoir, Frankreich, 2017, 89 min.

„Einer dieser Filme, wo man sofort mitlacht, mittanzt oder mitweint. In beliebiger Reihenfolge.“
Berner Zeitung

Die lebensfrohe Aurora hat zwei Töchter, ist geschieden und steht mitten im Leben. Doch plötzlich wird ihre Welt auseinandergewirbelt: Sie verliert ihren Job, erfährt, dass sie Großmutter wird und muss dazu noch feststellen, dass das Älterwerden nicht so einfach ist. Sie leidet unter den Auswirkungen der Wechseljahre, und eigentlich könnte in ihrem Leben alles besser laufen.
Als Aurora schließlich ihre große Jugendliebe Christophe wieder trifft, beschließt sie, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Mit Hilfe ihrer besten Freundin und ihrer beiden Töchter startet sie noch einmal von neuem.

"Madame Aurora und der Duft von Frühling" ist ein berührender und humorvoller Film über Sehnsüchte, Loslassen, Freundschaft und neue Anfänge. In der Rolle der Aurora glänzt die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Agnès Jaoui. In Frankreich war diese herzerwärmende und inspirierende Komödie ein absoluter Publikumshit und wurde zum Überraschungserfolg der Saison.

Foto: Polyfilm Filmverleih © Karé Productions

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Voll verschleiert-Voll verschleiert
Voll verschleiert Zoom

Voll verschleiert

Fr., 20.07., 18.30 Uhr im Pfarrsaal St. Marien
Drehbuch u. Regie: Sou Abadi, Frankreich, 2017, 78 min.

Im Stil klassischer Verwechslungskomödien erzählt "Voll verschleiert" mit Leichtigkeit und sehr viel Situationskomik von Radikalisierung und Aufklärung.

Die Studenten Armand und Leila sind schon seit längerem ein Paar und planen demnächst einen gemeinsamen Studienaufenthalt in den USA. Doch als Leilas Bruder Mahmoud nach einem Aufenthalt im Jemen stark verändert zurückkehrt, ist die Beziehung der beiden gefährdet: Mahmoud ist nun ein überzeugter Muslimbruder, der sich als Familienoberhaupt aufspielt und seiner Schwester den Kontakt zur Außenwelt im Allgemeinen und zu Armand im Besonderen verbietet.

Um auch weiterhin mit Leila zusammen sein zu können, hat Armand eine Idee: Was, wenn man den Schleier, Symbol für die Unterdrückung der Frau und den radikalen Islam, zweckentfremdet, um gerade diese Phänomene zu bekämpfen? Und
Armand absolviert einen Crashkurs in Sachen Islam, verkleidet sich als voll verschleierte Muslima namens Scheherazade und gibt sich als Leilas Studienkollegin aus. Der Plan funktioniert auch wunderbar, so lang, bis Mahmoud sich nach und nach in die mysteriöse Scheherazade verliebt ...

Der Regisseurin ist es gerade im Angesicht tragischer Ereignisse ein Anliegen, die Absurdität von religiösem Fanatismus in den Vordergrund zu stellen: „Ich möchte die Bedeutung, die die Fanatiker erhalten haben, durch Lachen brechen. Ein moderner Islam könnte eine Lösung sein, Spannungen abzubauen: Es geht darum, einen Weg der Vernunft, der Klugheit, der Sanftheit zu finden.“

Fotos: Filmladen Filmverleih

FILMTRAILER
Anna Fucking Molnar-Anna Fucking Molnar
Anna Fucking Molnar Zoom

Anna Fucking Molnar

Fr., 20.07., ca. 21.15 Uhr im Pfarrgarten St. Marien (Open Air)
Regie: Sabine Derflinger, Österreich, 2017, 100 min., ab 16 freigegeben!

Eine unverblümte, witzige Komödie, in der die Schauspieler mit viel Gespür und noch mehr Spielfreude ihr Bestes geben.

Die exzentrische Schauspielerin Anna (Nina Proll) findet sich plötzlich am Tiefpunkt ihrer Karriere wieder. Die Theaterpremiere ging ihretwegen den Bach runter, ihr nunmehriger Exfreund Laszlo (Gregor Bloéb) hat schon wieder eine Neue, und ihr Alter übersteigt mittlerweile bei weitem jenes, bis zu dem man noch vom Papa (Uwe Ochsenknecht) aus dem Dreck gezogen werden könnte.
Alles schreit nach einem Neubeginn. Doch vorerst gibt es nur den Feuerwehrmann Christian (Murathan Muslu), mit dem es allerdings auch nicht recht klappen will …

Nina Proll zeigt in ihrem Drehbuch-Debüt in der von ihr selbst maßgeschneiderten Rolle als talentierte, ganz und gar nicht auf den Mund gefallene Theaterdiva, dass Stolpern zutiefst menschlich ist, wieder Hochrappeln harte Arbeit und sexuelle Befriedigung zwar ein elementares Bedürfnis, gleichzeitig aber auch eine ganz schön komplizierte Angelegenheit.

Foto: Filmladen Filmverleih © Ioan Gavriel

FILMTRAILER
Film in der Kirche: Wegstücke-Wegstücke
Wegstücke Zoom

Film in der Kirche: Wegstücke

Jeden Abend um 23.05 Uhr in der Kirche St. Marien!Animationsfilm
Evelyn Kreinecker, Österreich, 2016, 5 min.

Menschen gehen Wege: alltägliche, notgedrungene, beglückende oder auch ungewisse.
„Wohin sollen, dürfen, müssen wir gehen?“

In diesem Bildentstehungsfilm sehen wir Menschen auf dem Weg durch verschiedene Landschaften.
Sie kommen und gehen auf dem weißen Papier, auf dem sie mit weichem Bleistift gezeichnet und dann partiell ausradiert werden, um neuen Menschen Platz zu machen. Sind es Wanderer, Spazierende, Flüchtende?

Ein erstaunliches Meisterwerk!
Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens-Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens
Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens Zoom

Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens

Fr., 24.08., 20.00 Uhr, REMISE Amstetten
(SW / Stummfilm) Murnaustiftung
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau, 1922, FSK ab 12 freigegeben!
Live-Musik: Georg Edlinger


Der Verein Südfilmfest präsentiert im Rahmen des Sommerkinos 2018 jenen Stummfilm-Klassiker, der in den frühen Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts ein neues Film-Genre etabliert hat – den Horrorfilm. Zu Zeiten des Stummfilms maß man der Filmmusik eine noch wesentlichere Bedeutung als heute zu – denn sie war damals das einzige Mittel, Stimmungen, Spannungen und Gefühle audiovisuell zu transportieren.

Der renommierte Amstettner Musiker Georg Edlinger verwebt diese einzigartige Stimmung, die den Zuschauer von „Nosferatu“ seit fast hundert Jahren in seinen Bann zieht, zu einem neuartigen Klangteppich. Er nutzt das breite Klangspektrum von digitalen und analogen Musikinstrumenten bis hin zu banalen Alltagsgegenständen, und schafft mit Hilfe dieser Sound -Collagen eine Stimmung zu Murnaus Meisterwerk, die es so noch nie zu hören und zu sehen gab.

Der Aufführungsort garantiert ein Kinoerlebnis, das unumstritten zu den kulturellen Highlights des Jahres 2018 zählt!

Foto: © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

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